• Vorbereitung zum Verkauf einer Unternehmenseinheit unter strikter Geheimhaltung

    Ausgangslage:

    Der Teilbereich eines Unternehmens soll verkauft werden. Damit keine Unruhe im Unternehmen entsteht und die Kosten überschaubar bleiben, soll der Prozess so weit wie möglich intern unter strikter Geheimhaltung abgewickelt werden. Erst dann soll eine Investmentbank eingeschaltet werden. Das Interesse an dem Unternehmensteil ist international.

    Unsere Analyse:

    Die Datenqualität und -quantität im Unternehmen ist gut. Es bietet sich an, dem Controlling die Aufgabe zu übertragen. Außerdem müssen verschiedene Abteilungen (Vertrieb und Produktion) gleichzeitig an dem Projekt arbeiten und Daten austauschen, ohne dass Informationen über das Gesamtprojekt an die Abteilungen zurück fließen dürfen.

    Unsere Lösung:

    Das Projekt wird im Rahmen eines individuellen One-to-One Trainings mit dem Controlling umgesetzt. Dazu wird der Modellaufbau zunächst einmal geplant und eine Modellbeschreibung erstellt. Da das Interesse international ist, wird das Modell zweisprachig aufgesetzt. Um den beteiligten Abteilungen keine Einblicke in das Gesamtvorhaben zu gewähren, wird eine Modellstruktur gewählt, die es ermöglicht, dass die verschiedenen Abteilungen unabhängig voneinander arbeiten können und die Controller von mühsamen Dateneingaben entlastet werden. Durch bestimmte Organisationsprinzipien beim Modellaufbau in Excel® kann vermieden werden, dass Übertragungs- oder Formelfehler entstehen. Organisatorisch wird vereinbart, das Vorhaben im Rahmen der jährlichen Planungsrunde durchzuführen.

    Ergebnis:

    Es entsteht ein ganzheitlichen Modell des zu veräußernden Unternehmensbereichs. Der reine Finanzteil mit Bilanz, GuV und Cash-Flow wird Grundlage des Verkaufsprozesses, der in Zusammenarbeit mit einer beauftragten Investmentbank durchgeführt wird. Neben verschiedenen Szenarien können auch die operative Herleitung und Kennzahlen vom Controlling bei Bedarf nachgeliefert werden. Dieser Ansatz hat sich auch in den folgenden Q&A Sessions bewährt.

  • One-to-one Training für einen Wiedereinsteiger im Bereich Corporate Finance

    Ausgangslage:

    Ein Unternehmensberater mit Erfahrung vor allem im Bereich Commercial Due Diligence will in den Bereich Private Equity wechseln. Für ein anstehendes Interview möchte er seine Modelling-Kenntnisse auffrischen und erweitern.

    Unsere Analyse:

    Grundsätzliche Modelling-Erfahrung und Kenntnisse zur Unternehmensbewertung sind vorhanden. Es geht ihm um das Verständnis von LBO Modelling – und zwar sowohl um die Beurteilung aus dem Blick eines Finanzinvestors wie auch um die Abbildung in Excel®. Darüber hinaus sind ihm eine Vertiefung von Kennzahlenanalyse und Cashflow-Berechnung wichtig.

    Unsere Lösung:

    Wir setzen ein circa halbtägiges One-to-one Training an. Zur Vorbereitung hat der Unternehmensberater bereits ein Handout erhalten (der Interview-Termin steht in Kürze an). Bei dem Termin nutzen wir ein von uns im Vorfeld erstelltes fertiges Modell, bei dem die Cashflow-Rechnung gelöscht ist. Nach entsprechendem Theorie-Input erstellt der Unternehmensberater unter Anleitung die Cashflow-Rechnung und fügt anschließend die LBO-Annahmen und -Berechnungen ein. Dieses Modell nutzen wir anschließend noch zur Diskussion von Kennzahlen.

    Ergebnis:

    Der Berater hat ein deutliches Verständnis gewonnen vom Vorgehen von Private Equity-Häusern bei der Analyse möglicher Unternehmenskäufe. Und er kann er kann sein Wissen praktisch anwenden.

  • Finanzmodelltraining für die Analysten und jungen Associates einer M&A-Boutique

    Ausgangslage:

    Eine mittelgroße Corporate Finance-Beratung am Standort Frankfurt möchte das Know-how ihrer Analysten und Associates im Bereich Financial Modelling verbessern und auch vereinheitlichen.

    Unsere Analyse:

    Es gibt ein Standardmodell, das von den Mitarbeitern auch eingesetzt wird, allerdings mit unterschiedlich tiefgehendem Verständnis. Als konkreten Bedarf der Teilnehmer haben wir den strukturierten Aufbau eines Modells, die Verwendung auch operativer Kennzahlen, die DCF-Bewertung sowie die Renditeberechnung im Falle eines LBOs ermittelt.

    Unsere Lösung:

    An einem originären Projektbeispiel können die Teilnehmer in einem Training à vier halben Tagen die Schritte zu Modellaufbau, Bewertung und LBO mit eigenem Laptop nachvollziehen und diese bei den Hausaufgaben an einem zweiten Beispiel anwenden. Themen des Trainings sind:

    • Grundlagen eines Finanzmodells (was muss es können, wie ist es aufgebaut)
    • Aufbau eines integrierten Finanzmodells inklusive Planungsrechnung „from scratch“, inkl. Cash flow- Rechnung und Normalisierungen
    • Einbindung von operativen Kennzahlen und Planungsannahmen auf Basis eines Preis-Mengen-Gerüsts
    • sinnvolle Anwendung von Sensitivitäten und Cases
    • Grundlagen zur Bewertung, speziell Kenntnisse der Discounted Cash flow-Methode
    • LBO-Aufsatz auf ein bestehendes Modell
    • Möglichkeiten für Qualitätschecks für Finanzmodelle und relevante Excel®-Shortcuts und -Formeln

    Ergebnis:

    Nach dem Seminar sind die Teilnehmer in der Lage, in Projekten selbstständig Finanzmodelle zu erstellen, die relevanten Kennzahlen zu ermitteln und Sensitivitätsanalysen durchzuführen. Die Teilnehmer haben die wesentlichen Schritte für eine DCF-Berechnung und einen LBO-Aufsatz nachvollzogen und können sie anwenden. Darüber hinaus haben die Diskussionen zu den relevanten Einflussgrößen bei der Modellierung (was hängt wovon ab) auch das Verständnis der Teilnehmer über die wirtschaftlichen Zusammenhänge noch weiter erhöht.